Albern sein ist so peinlich!?! Nööööö!!!!! 

22. Juli 2017
Heute will ich mit Euch teilen, was bei meiner Ent-wicklung (ich schreibe das so, weil es für mich kein mich irgendwo hin entwickeln ist, sondern ein Abwickeln meiner Muster und Glaubensätze, so dass irgendwann hoffentlich nur noch meine Essenz übrig ist (was für eine lange Klammer)) noch alles so rauskommt.
Also, wenn ich durch die Tiefen gehe und mich durchfühle und integriere und mich beobachte, dann werde ich nicht nur freier, offener und weiter, sondern auch… Tada..

LUSTIGER! 

Ich entdecke gerade meine Albernheit wieder. Ich war und bin immer schon sehr lustig, habe viel Humor, auch wenn dieser manchmal speziell ist, und liebe es zu lachen.
Aber oft genug hatte sich das Lachen, vor allem das herzhafte, ziemlich gut versteckt.

Das Wort „albern“ war bei mir immer schon negativ besetzt. Ich verbinde damit Sätze wie: Boah, bist Du albern, oder strenge, abwertende Blicke, so dass ich mich dann geschämt habe. Bisschen albern ist ja o.k., aber sich so richtig reinsteigern und nicht aufhören zu können / wollen…..geht gar nicht oder nur mit der besten Freundin, wenns keiner sieht.

So und nun hatte ich gestern Abend dieses Erlebnis, wo ich ganz alleine war und das Protokoll geschrieben habe vom letzten Skypemeeting mit meinen Coaching-Kollegen.
Ich hasse Protokolle schreiben. Ich kann einfach nicht so schnell schreiben und gleichzeitig zuhören und dann auch noch anschließend meine eigene Schrift wieder entziffern. Das ist für mich purer Stress.

Nicht ohne Stolz, kann ich behaupten, dass ich es auch tatsächlich in meinem bisherigen Leben geschafft habe, nur 2 oder 3 Mal ein Protokoll schreiben zu müssen. An dieser Stelle mal ein fettes Lob von mir an mich als professionelle Drückebergerin! 👏

Aber das wollte ich gar nicht erzählen…

Ich war beim letzten Absatz des Protokolls und konnte mich an meinen eigenen Kommentar zu meiner Befindlichkeit nicht mehr erinnern, den ich natürlich auch nicht aufgeschrieben habe, weil Multitasking ist wie Protokollschreiben…..

Also schrieb ich:

-Vanessa: arbeitet gerade daran Ihre Seite online zu stellen…..
Den Rest hat sie leider vergessen, weil sie nicht gleichzeitig über ihre Befindlichkeit reden und diese aufschreiben kann. Außerdem ist das Gedächtnis auch nicht mehr das Beste in ihrem Alter, das Meeting ist ja schon 2 Tage her… Und während sie das jetzt aufschreibt und sich vorstellt, wie ihr das lest, kann sie sich kaum noch halten vor Lachen und die Tränen laufen vor lauter Albernheit… und der Bauch tut auch schon weh….(Ich hasse Protokoll schreiben, aber ich liebe Euch)-

Leute, beim schreiben hab ich mich weggeschmissen vor Lachen. Ich hatte wirklich Bauchschmerzen und konnte nicht aufhören zu lachen. Das war der erste Lachanfall in meinem Leben in diesem Ausmaß, an dem wirklich niemand anderes beteiligt war, außer mir. Ich hab mich über meinen eigenen Humor so dermaßen begeiert… Ich könnt schon wieder…. 🤣

Wahrscheinlich findet es eh keiner lustig, außer mir und meine Kollegen werden es vielleicht gar nicht lesen oder lesen es hier schon, aber das ist völlig egal. Darum geht es nicht. Es hat eh jeder seinen eigenen Humor.

Ich hatte in dem Moment den Spaß meines Lebens, und fand mich grandios lustig. Ohne schlechte Bewertung, ohne Scham ohne jegliche Zensur. Herrlich. Und ich hab sehr laut gelacht, wenn auch nicht so schön, wie die Frau im Video unten….

Was ich sagen will ist, es ist tatsächlich alles da, in mir drin. Nicht nur die Liebe, sondern auch die Freude und die vergötterungswürdige Albernheit und die entdecke ich jetzt ganz neu für mich und genieße sie total. Ich freue mich so, dass dies auch ein Ergebnis meiner Ent-wicklungsreise ist.

Es war schon immer da, aber ich habe es mir nicht oft genug gegönnt und wenn, dann mit angezogener Handbremse. Es war schon fast vergessen. Ich bin sehr gespannt, was ich noch an mir wieder-entdecken darf.

In diesem Sinne: wünsche ich Euch ein grandioses, albernes Wochende. Lasst es raus oder auch nicht.

Aber Obacht….
ich machs ab jetzt immer, wenn es mich ereilt 

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