Ich bin nicht Dein Spiegel! Du bist mein Spiegel!

Die Perspektive macht den Unterschied. Ich nehme die Verantwortung zu mir zurück und lasse die Verantwortung des Anderen bei ihm. Es ist weder meine Aufgabe der Spiegel eines anderen zu sein, noch ist es meine Mission zu behaupten, ich wäre es. Das ist eine Anmaßung. Ich kann nicht wissen, was in dem anderen gerade vorgeht.
Die Spiegelgesetze gelten immer nur für MICH.

Sie sind ein Werkzeug, dass MIR helfen kann, wenn ich es für MICH anwende. Du bist mein Spiegel, das ist die Wahrheit.

Was Du machst geht mich nix an. Wenn ich es FÜR Dich benutzen will, verwende ich es in Wirklichkeit GEGEN Dich. Und gegen etwas zu sein, kann nie die Wahrheit sein. Nur für etwas zu sein ist die Wahrheit. In diesem Fall, für mich.
Also kannst Du die Spiegelgesetze für Dich benutzen, wenn DU es willst.

Wenn ich einfach ich selbst bin und FÜR MICH spreche und handle, kannst Du Dich entscheiden, ob Du in mir einen Spiegel sehen möchtest oder nicht. Das ist Deine Angelegenheit.

Wenn also das nächste Mal jemand zu Dir sagt:
„Ich bin nur Dein Spiegel!“ Denn Sei Dir bewusst, dass es nicht die Wahrheit ist und außerdem übergriffig. Eine kopfspirituelle Rechtfertigung seines Egos für sein Verhalten.

Wie reagiere ich auf so was? Ich entscheide mich für MICH, drehe ich mich um, gehe und fühle.

Vielleicht sollten wir öfter mal wieder in den eigenen Spiegel schauen und uns an dem erfreuen, was wir da sehen.

Die Perspektive macht den Unterschied.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.